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Preiswerte Bluetooth Anbindung

Fertige Bluetooth Lösungen sind mitunter recht kostspielig. Die preiswertesten Bluetooth Module die derzeit käuflich erhältlich sind, gibt es vom chinesischen Hersteller Rayson. Die Module BTM-112 (Class 2) und BTM-222 (Class 1) kosten jeweils nur etwa 15€.

Da die Module für 3,3V Versorgungsspannung ausgelegt sind benötigt man für den Anschluß an ein 5V System neben einem 3,3V Spannungsregler noch 2 Pegelwandler (Level Shifter) für die UART Signale. Zudem will man sicher nicht auf eine Statusanzeige mittels LEDs verzichten. Der Preis für ein Modul liegt trotzdem alles in allem bei ca. 20€.
BTM-222 Modul komplett

Die Schaltung

Die Schaltung des Bluetooth Moduls ist für den Betrieb an einem 5V System ausgelegt. Als Spannungsregler kommt ein regelbarer LM317L zum Einsatz. Ebenso könnte ein 3,3V Festspannungsregler wie z.B. der LF33CV verwendet werden.



Pegelwandler

Ein Pegelwandler (englisch Level Shifter) dient dazu, Signalpegel unterschiedlicher Spannungspegel anzupassen. Ein typischer Vertreter für einen Pegelwandler ist z.B. ein RS232 Wandler. Dieser wandelt die 12V Pegel einer RS232 Schnittstelle in 5V TTL Pegel um.
Die Pegelwandler für unser Bluetooth Modul werden aus je 2 NPN Transistoren und ein paar Widerständen gebildet. Theoretisch könnte man den 3,3V nach 5V Level shifter auch weglassen, da die 3,3V Pegel normalerweise als HIGH Pegel erkannt werden. Ebenso ließe sich der 5V nach 3,3V Level shifter durch einen Spannungsteiler, der nur aus 2 Widerständen besteht ersetzen. Aber lieber gehe ich hier auf Nummer Sicher.

Externe Antenne

Beide Module besitzen keine Antenne. Was aber nicht weiter schlimm ist, ein Stück Draht tut es ebenso gut. Man erzielt damit eventuell sogar eine höhere Reichweite, als mit einer Keramik Antenne. Im speziellen wird eine sogenannte Lambda/4 Antenne benötigt. Die Länge einer Lambda/4 Antenne entspricht einem Viertel der Sendefrequenz, bei Bluetooth (2,4GHz) ergibt das eine Länge von 31mm.

Adapter Board

Zunächst wird das BTM-222 Modul auf das Standard Raster von 2,54mm gebracht. Dazu wird das Modul mit Heißkleber mittig auf ein Stück Lochrasterplatine der Größe 40 x 25mm geklebt. Doppelseitiges Punktraster ist hierzu ideal. Die für den Betrieb notwendigen Kontakte werden auf 2 9-polige Stiftleisten geführt. Davon werden insgesamt aber nur 7 Kontakte benötigt. Als Hauptproblem stellte sich hier heraus, geeignete Drähte zu finden um das Modul zu verdrahten. Der dünnste, mir zur Verfügung stehende Silberdraht mit 0,4mm Durchmesser, war hier immer noch zu dick. Nach einigem Ausprobieren war der geeignete „Draht“ gefunden. Die Einzel Kupferlitzen aus einen Stück flexiblen Elektrokabel ließen sich problemlos an die Winz-Kontakte des Moduls anlöten. Lediglich für die Masseverbindung wurde Standard Litze mit 0,6mm verwendet. Die Abblockkondensatoren wurden ebenfalls mit auf diese Adapterplatine gelötet. So ließe sich das Modul schon komplett in einem 3,3 System integrieren. Für 5V System fehlen aber noch ein paar Kleinigkeiten.
BTM-222 Modul auf Adapter

Inbetriebnahme

Bluetooth Profile

Der Datenaustauch über Bluetooth erfolgt über sogenannte Profile. Beim Verbinden tauschen die Geräte ihre Profil Informationen aus und einigen sich dabei über das verwendete Profil
Beide BTM Module (BTM-112 und BTM-222) unterstützen das SPP Profil (Serial Port Protocol). Damit ist die Ansteuerung sowohl von PC Seite als auch von Mikrocontroller Seite besonders einfach. Von der PC Seite (Bluetooth) verhält sich das Gerät wie eine COM Schnittstelle. Von Mikrocontroller Seite (Seriell) werden nur die UART Signale RXD und TXD benötigt. Das ganze bezeichnet man auch „Kabelersatzlösung“. Das heißt die Anwender Software und auch die angeschlossene Mikrocontroller Hardware merkt nichts davon, alles verhält sich wie eine normale drahtgebundene serielle Verbindung.

Probeaufbau auf Steckbrett

Durch die Stiftleisten kann man Bluetooth Modul einfach auf ein Steckbrett stecken um dort die restliche Schaltung für die 5V Logik aufzubauen und zu testen. Dazu gehören die 3,3V Spannungsversorgung ein paar Status LEDs und die beiden Levelshifter.
BTM-222 Probeaufbau

Erste Versuche

Die ersten Versuche mit dem Probeaufbau bestanden nur aus dem Modul und ein paar Status LEDs an den Ports PIO5..7 mit einem 3,3V Labornetzteil. Damit läßt sich schon mal die Stromaufnahme testen. Nach Anlegen der Spannung flossen 50mA duch die Schaltung. Die LED an PIO5 blinkte 2x kurz zusammen mit der LED an PIO7. Danach blinkte nur noch die LED an PIO7 2mal pro Sekunde. Das schaute schon mal nicht schlecht aus. Auch unter der Bluetooth Umgebung auf dem PC war ein unbekanntes Gerät zu finden. Eine Verbindung liess sich allerdings nicht aufbauen. Das ist am Anfang nämlich nur direkt über die serielle Schnittstelle möglich.

1. serielle Verbindung

Für die Konfiguration des Bluetooth Moduls wird einmalig ein serielle Verbindung zum PC über einen RS232 Adapter oder einen USB-UART Wandler benötigt. Der RS232 Wnadler setzt die UART TTL Pegel (0V..5V) in RS232 Pegel (+12V..-12V) um. Ein USB-UART Wandler ist bei modernen PCs notwendig, die über keine RS232 Schnittstelle verfügen. Achtung es muß ein USB-UART Wandler mit UART TTL Pegel sein. Die üblichen USB-RS232 Wandler arbeiten auf der seriellen Schnittstelle wieder mit RS232 Pegel, wozu dann zusätzlich auf der Bluetooth Modul wiederum ein RS232-TTL Wandler notwendig wäre.
Der unten abgebildete selbstgebaute RS232-UART Wandler besteht aus einem MAX202 Chip und 4 Kondensatoren.
RS232 Modul
Im Terminalprogramm sind folgende Einstellungen der seriellen Schnittstelle vorzunehmen:
"19200 Baud, 8 Datenbits, no Parity, 1 Stop Bit, Handshake kein oder Hardware"
Nach dem Anlegen der Versorgungsspannung reagiert das Modul auf AT-Befehle, die man vom Terminalprogramm aus eingibt. Auf ‚AT‘ antwortet das Modul mit ‚OK‘. Den kompletten Befehlssatz findet man im Datenblatt. Einige Befehle funktioneren nur im Master Mode. Da unser Modul als Slave arbeitet, gibt es bei der Eingabe entsprechender Befehle eine Fehlermeldung ‚ERROR‘. Auf den Befehl ‚ATB?‘ antwortet das Modul mit seiner Bluetooth Adresse. ‚ATI?‘ liefert die Firmware Version (‚v4.19‘ bei meinem Modul).
Korrektur vom 31.12.2010:
Letztendlich genügt der Befehl ‚ATH1‘ und nicht ‚ATH0‘ wie vorher beschrieben, damit das Modul eine Verbindungsaufnahme über Bluetooth ermöglicht. Ein spezielles Pairing mit Eingabe von Pin Code o.ä. ist nicht notwendig.
Korrektur vom 02.07.2008: Die Eingabe des Befehls ‚ATH1‘ ist nicht notwendig, dass ist bereits die Default Einstellung. Falls es Probleme geben sollte, genügt es einen Werks Reset auszuführen mit ‚ATZ0‘.

1. Bluetooth Verbindung

Jetzt wird es Zeit eine erste Verbindung über Bluetooth herzustellen. Beim Anlegen der Spannung an das Modul fällt mir auf, das die Stromaufnahme jetzt sehr schwankt (zwischen 20..70mA im Sekundenrythmus). Aber kein Grund zur Sorge, das ist alles normal. Wen man nun unter der Bluetooth Umgebung auf dem PC auf den ‚Serial Adaptor Dev B‘ doppelklickt, bekommt eine Verbindung, und man erhält die COM Nummer, unter der man das Modul unter Bluettoth erreicht (COM3 in meinem Fall). Diese COM Nummer gibt man im Terminalprogramm an, die anderen Parameter wie Baudrate sind dieselben wie oben beschrieben. Bei erfolgreicher Verbindung geht die Stromaufnahme auf 20mA zurück und die grüne Status LED zeigt jetzt Dauerleuchten. Drückt man nun eine Taste im Terminalprogramm leuchtet dazu die rote Traffic LED. Perfekt, so macht das Spaß.
Für zukünftige Verbindungen reicht es aus, das Terminalprogramm zu starten. Die Verbindung steht dann binnen 2-3 Sekunden.

Trägerboard

Nun geht es daran, die Schaltung vom Probeaufbau auf eie Lochraster Platine zu bringen. Damit das komplette Modul nicht zu groß wird, entscheide ich mich für eine Sandwich Konstruktion. Die meißten Bauteile sitzen dann unter dem Adapterboard. Viel Platz ist nicht, aber mit Hochkant Stellen der meisten Widerstände klappt es ohne Probleme, alles unterzubringen. Man muß allerdings darauf achten, dass die Bauteile nicht zu hoch ragen, sonst könnte es Kurzschlüsse mit dem Adapterboard geben. Die Steckerbelegung des 6poligen Steckverbinders entspricht der Belegung meines BlueSmiRF bzw. RS232 Moduls. So kann ich die Module beliebig untereinander tauschen.

Das Trägerboard Bauteilseite:
Trägerboard von oben

Das Trägerboard Lötseite:
Trägerboard von unten

Trägerboard Layoutplan Bauteilseite:
Trägerboard Layout von oben

Trägerboard Layoutplan Lötseite:
Trägerboard Layout von unten

Das fertige Modul

Geschafft, so sieht das fertige Modul aus. Vor dem Aufstecken sollte man unbedingt das Trägerboard durchmessen und erst mal alleine testen. Das heißt Stromaufahme messen, Spannungen überprüfen. Die 3,3V Spannungsversorgung muß erst über den Poti abgeglichen werden. Erst dann sollte man das Modul stecken. Wie schon beim Probeaufbau sollte beim Spannung anlegen erst beide LEDs kurz blinken, danach nur noch zyklisch die grüne LED.
BTM-222 Modul komplett

Stückliste


1 LM317LZ regelbarer Spannungsregler, IC1
1 Bluetooth Modul BTM-222, IC2
4 Transistoren NPN BC547 o. ä., T1..T4
1 LED rot, low current 2mA, D1
1 LED grün low current 2mA, D2
1 Diode 1N4002, D3
4 Folien Kondensatoren 100nF, C1..C4
8 Widerstände 1k, R1..R8
1 Widerstand 220, R9
1 Trimmer 5k, R10
2 Steckerleisten gerade, 2,54mm 9polig
1 Steckerleiste gewinkelt, 2,54mm 6polig
2 Buchsenleisten gerade, 2,54mm 9polig
1 Stück Lochraster doppelseitig Punktraster, 25x40mm
1 Stück Lochraster einseitig Punktraster, 30x53mm
Silberdraht, 0,4mm
isolierter Schaltdraht, starr, rot, gelb, schwarz 0,4mm
Kupferlitze aus flexiblem Elektrokabel

Thats all folks!

Bezugsquellen

Weblinks

Für diesen Artikel ist eine aktualisierte Version verfügbar.

CC BY-SA 4.0 Preiswerte Bluetooth Anbindung von RobotFreak ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

63 Gedanken zu „Preiswerte Bluetooth Anbindung“

  1. Hallo,
    ich bin gerade hierdrauf gestossen da ich mir den BTM222 als Bluetooth Modul für ein HobbyProjekt gekauft hab. Hab jedoch gelesen das man da noch einigen schnick schnack dazu braucht.

    Wäre es möglich das ich ihrgendwie die Schaltpläne bekomme ?

    mfg
    Moritz

  2. Hallo bin auch auf deinen Blog gestossen weil ich selber gerade Versuche mit dem BTM zurecht zu kommen was leider nocht nicht ganz nach Wunsch verläuft.
    Mit freundlichen Grüßen beno

  3. Hi would you mind sharing which blog platform you’re using? I’m
    going to start my own blog in the near future but I’m having a tough time making a decision between BlogEngine/Wordpress/B2evolution and Drupal. The reason I ask is because your design and style seems different then most blogs and I’m looking for something completely
    unique. P.S Apologies for being off-topic
    but I had to ask!

  4. hallo, wie sollte man die untere seite vom btm222 modul löten?

    und wo kann ich direkt die spannung anschließen?

    könnte jemand mir so ein funktionierendes teil verkaufen?

    übrigens peter danke für die info..

    mfg
    muss-t

    1. Hallo Muss-t,

      Verstehe die Frage nicht ganz. Das BT Modul habe ich mit Heißkleber auf einer doppelseitig kupferkaschierte Lochraster Platine geklebt (etwas Abstand lassen, da Pinraster nicht passt). So kann man Bauteile und Verbindungen auf beiden Seiten anbringen. Die Verbindung zum BT Modul über feine Kupferlitze herstellen, auch für die Stromversorgung. Dicke Drähte passen nicht ans Modul, oder es gibt Kurzschlüsse.
      Ein fertiges Modul gibt es z.B. bei eBay (BX-BTM-222 BTM222 Bluetooth-Modul) von bexpro für 25€+Versand.
      Grüße
      Peter

  5. Hallo,

    kann mir bitte jemand sagen, ob ich dieses Prohjekt mit einem Atmega-avr verbinden könnte, womit ich Daten per Tastendruuck an den Rechner senden kann?
    Wenn ja wie??

    Danke im Voraus.MfG Muss-t

  6. Hi!
    FInd ich echt klasse, dass du das hier reinstellst!
    Aber eine Frage:
    Ich möchte zwei solche Adapter bauen und zwischen ihnen eine Verbindung herstellen. Ist es dann auch nötig, die Module erst am PC über ein Serielle Verbindung zu konfigurieren?

    Schönen gruß,
    Fabian

    1. Hallo Fabian,

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du mußt die Adapter nicht über den PC einstellen, das geht auch vom Microcontroller aus. Das Problem ist nur, ob auch alles so eingestellt wird, wie du es brauchst. Über den PC und das Terminalprogramm siehst du halt sofort die Rückmeldungen.
      Für deine Anwendung muß dann ein Modul als Master arbeiten, das andere als Slave. Probiert habe ich das allerdings noch nie.
      Grüße Peter

  7. Hallo rom4o,

    die Baudrate läßt sich nur über die serielle Schnittstelle mit AT Befehlen ändern. Entweder vom PC über USB UART Wandler oder vom Microcontroller per Programm. Zum Beispiel ‚ATL1‘ für 9600 Baud.
    Grüße Peter

  8. Hello.

    Zur Korrektur vom 02.07.2008 …

    ATH0 setzt das Modul in den Zustand „never be discover“ – das Modul wird somit nicht per Bluetooth erreichbar sein.
    ATH1 hingegen setzt das Modul auf „discoverable“ – das Modul ist per Bluetooth erreichbar.

    ATH1 ist bei meinem Modul per Werk eingestellt gewesen – was auch richtig ist.

    Grüße, Bastian

  9. Hallo Peter,
    super Projekt hat alles auf Anhieb funktioniert.
    Damit eröffnen sich ja ungeahnte Möglichkeiten für wenig Geld.
    Meine Frage ist wie ich die Baudrate von 19200 ändern kann ?
    Wahrscheinlich über SPI. Kann ich dafür meinen ISP-Programmierer nehmen mit dem ich auch µC wie ATmega programmiere?
    Wie gehts das? Vielen Dank im Voraus für eventuelle Hilfe.

    Grüße rom4o

  10. Hallo,

    das mit der Verbindung zwischen Antenne und GND scheint OK zu sein.
    Dank der super Anleitung funktioniert alles echt prima 🙂
    Ich hatte zu Anfang nur ein paar Probleme mit den AT – Befehlen, da ich auf die „String-Falle“ reingefallen bin…
    D.h. ich habe die Befehle als ganzen String geschickt und mich gewundert warum alles wieder so zurück kommt, aber man muss ja jeden „Buchstabe“ zurück senden lassen und danach mit ENTER bestätigen…
    Also nochmal vielen Dank, klasse Anleitung!

    Gruß Badi

  11. Vielen dank für die Info.
    hab nun einen Spannungswandler gefunden und schon mal die Pins verdrahtet.
    Nun mal ein dumme Frage:
    Beim durchmessen der Pins ist mir aufgefallen das Pin 38 (GND) und 37 (Antenne) einen durchgang haben. Kann das sein? oder war mein Lötzinntropfen zu fett? 🙁

    1. Hallo Badi,

      Verbindung zwischewn Antenne und GND, das darf sicher nicht sein. Da solltest du noch mal nachschauen.

      Grüsse Peter

  12. Hallo zusammen,

    echt tolles Projekt 🙂
    aber wo bekommt man denn so einen „LM317LZ“ Spannungsregler her? oder was könnte man denn da alternativ dafür nehmen?

    schon mal vielen Dank….
    Grüsse Badi

    1. Hallo Badi,

      der LM317LZ war nur eine Notlösung, da ich damals keinen 3,3V Festspannungsregler zur Verfügung hatte. Alle Bauteile bis auf das BT Modul sollte man bei Reichelt bekommen. Hier z.B der LM317
      http://www.reichelt.de/?ACTION.....ROVID=2402
      Es geht sicher auch einfacher mit einem 3V oder 3,3V Festspannungsregler wie dem LP2950ACV3,0 , dann spart man sich auch den Trimmer und den notwendigen Abgleich.
      http://www.reichelt.de/?ACTION.....ROVID=2402

      Ich plane zur Zeit auch eine etwas einfacheren Schaltung zur Ansteuerung des BT Moduls. Das dauert aber noch. Im Prinzip ist es ein Sparkfun Bluetooth-Mate Nachbau.
      http://www.sparkfun.com/datash.....atev13.pdf

      Grüße Peter

  13. Danke!

    Mein Problem bei dem Adapterboard ist, dass ich nicht weis wo an das BTM die Kabel kommen…
    Ist halt leider erst meine erste Erfahrung mit so Kleinkram…

  14. Und direkt noch eine Frage, die serielle Verbindung zum PC für die Konfiguration, ist die wirklich nötig, geht das nicht auch über Bluetooth?
    Wenn nicht, den Adapter der hier benutzt wurde, wo bekomme ich den her?

    Danke 😉

    Ach ja,
    Frohe Ostern!

    1. Hallo Simon,

      Upps, irgendwie scheint meine Email Benachrichtigung nicht mehr zu funktionieren.
      Die Layout Ansicht sollte eigentlich als Lötplan genügen. Mehr habe ich nicht. Der Anschluss an ein Arduino Board geht natürlich ohne Probleme.
      Das BT Modem läßt sich nur über die serielle Seite einstellen, nicht über Bluetooth. Dazu brauchst du ein RS232 Wandler zum Anschluss an einen COM Port oder einen USB UART Wandler, z.B. das hier: http://www.watterott.com/de/FTDI-Basic-Breakout-5V

      Gruesse Peter

  15. Hi,
    also ich will eine simple Messung machen und dann weiter übertragen. Ich habe mir jetzt mal das Arduino BT angeguckt, das ist aber recht teuer (100€).

    Kann ich dieses Modul hier ohne großen Aufwand (d.h. ich habe keinerlei Ahnung, will’s aber trotzdem machen^^) an ein Arduino Duemilanove anschließen?

    Danke

  16. Hier mal der schaltplan von unseren µC:

    http://www.bkbocholt-west.de/s.....altung.pdf

    der MAX232 hängt ja vor der seriellen schnittstelle!

    Die Stromversorgung hab ich jetzt verstanden, die kann ich im prinzip ja auch auf nen freien pin des serialports hängen wenn ich das dann an der sub-d buchse richtig anschließe!

    Die frage ist ob ich deine konstruktion genau so nachbauen kann, aber müsste ja eigentlich!

    1. Hallo Flo,

      ja, du kannst VCC einfach an einen freien Pin auf den SUB-D Steckverbinder führen. Wie schon gesagt, brauchst du dennoch noch einen MAX232 vor dem Bluetooth Modul. Ohne den MAX232 raucht dir das Bluetooth Modul ab.

      Grüße Peter

  17. Hey,

    Erstmal SEHR lobenswertes Projekt! Klasse arbeit! auch danke für den schaltplan!

    ich habe vor das Modul zu bauen, allerdings habe ich in der schule die möglichkeit eine Platine zu ätzen, was dann natürlich, evt, etwas einfacher ist!

    Allerdings habe ich noch ein paar fragen:

    z.B. braucht die Platine ja 5V die frage ist jetzt : Liefert die Serielle Schnittstelle 5V? oder muss ich noch eine externe Stromversorgung nutzen

    Das die serielle schnittstelle low und high signale über bestimmte Volt ausgibt ist mir klar habe ich auch hier nachgeguckt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/EIA-232

    GND und TxD −3 … −15 V ca. 0 V
    GND und RxD ca. 0 V −3 … −15 V

    dies sind aber nur die signalspannungen und geben keine konstanten 5V für die versorgungsdiode und das IC

    Ich habe auch vor direkt einen RS232 Stecker auf die Platine zu packen (als buchse) d-sub müsste das glaub ich heißen, und dort direkt an die serielle schnittstelle zu stöbseln (was beim µController gut kommt)

    Ein ICQ gespräch wäre gut: 266-854-719

    Geht ja schnell die paar fragen zu klären und ist dann angenehmer als hier stundenlang hin und her zu machen 🙂

    Mit freundlichem Gruß

    1. Hallo Flo,

      wenn auf der Mikrocontroller Seite schon einen MAX232 dranhängt, dann muß auch vor das Bluetooth Modul ein MAX232. Die 5V Stromversorgung sollte dieselbe sein, die auch euren Mikrocontroller und den MAX232 versorgt.

      Grüße Peter

  18. Hallo Simon,

    ohne Microcontroller geht es nicht. Ein Atmega168 z.B. kostet aber auch nur ein paar Euros und hat 6 A-D Wandler Ports. Wenn du das ganze noch mit 3V betreibst, kannst du das BT Modul sogar ohne große externe Beschaltung betreiben.

    Was für Analogwerte willst du denn überhaupt mit Bluetooth übertragen?

    Grüße Peter

  19. Schade…

    Muss ich also doch einen teuren Microcontroller kaufen… Oder gibt es da auch günstige alternativen, weil ich eigentlich nicht mehr als 50€ ausgeben will…

    mfg,
    Simon

  20. Hi,
    kann ich in das fertige Teil einfach einen simplen analogen Input (eine Leitung) reingeben, oder brauche ich sowas wie ein AVR dazu?

    1. Hallo Simon,

      nein das geht nicht. Die Bluetooth Verbindung ist nur ein drahtlose serielle Verbindung zum Anschluß eines Microcontrollers.

      Grüße Peter

  21. Hallo,

    Ich habe mir zwei Platinen von Robotrack.org kommen lassen, leider auch nicht fertig aufgebaut, funktioniere aber 1A im Master-Slave Modus.

    LG Jens

  22. Hallo Ihr

    sieht ja richtig klasse aus das Projekt. Ich suche so etwas für nen kleines Projekt. Leider bin ich nicht so der Freak im Löten 🙂 Weiß jemand ob es so etwas irgendwo fertig gibt?

    Und noch ne kleine Frage. Ich möchte damit ein autómatisches versenden realisieren. Heißt jemand verbindet sich und bekommt automtaisch etwas geschickt. Habt ihr das schon mal realisiert?

    Danke

    Gruß
    Marco

    1. Hallo Marco,

      Ulrich Radig bietet in seinem Shop Leiterplatte für SMD Bestückung an. Fertige Module leider nicht.
      Peter Plischka bietet ebenfalls Modulbausätze an, evtl. hat er auch ein paar fertig aufgebaute Module. Solltest mal bei ihm anfragen.
      Grüße Peter

  23. Pingback: [Electronics] Arduino Plattform – ePyx-online.de
  24. Hey,

    ich hab das Teil mal nachgebaut, allerdings mit nem Festspannungsregler und zwei 4er Wiederstandspaketen, ist im Endeffekt kleiner…

    Läuft 1A, wird auch von meinem PDA (Win Mobile 2003) erkannt, und hat ne beachtliche Reichweite.

    Bei mir kam die Frage nach dem Verbindungspasswort, das lautet 1234

    Auch von mir ein FETTES Danke!
    Mach weiter so!

    1. Hallo Cristi,

      du willst den LM317 durch einen Widerstand ersetzen? Keine gute Idee. Ein Spannungsregler für die 3.3V muß schon sein. Es kann natürlich auch ein 3.3V Festspannungsregler sein, nicht unbedingt der LM317 mit variabler Ausgangsspannung.

      Grüße Peter

  25. Hallo ich schon wieder 😉
    Ich glaube ich hab nun rausgefunden warum das nicht funktioniert.
    Der Pegelwandler für RX also der für 3,3V nach 5V funktioniert irgendwie nicht. Der erste Transistor funktioniert richtig. Ne 1 an der Basis sorgt für ne 0 am Kollektor. Aber irgendwie macht der zweite Transistor nix. An dessen Kollektor is immer ne logisch 1.
    Die Bauteile hab ich auch alle einzeln überprüft, da funktionieren die richtig. Nur sobald ich die 2 Transistoren verbinde will der zweite nicht mehr.
    Werd das nachher nochmal komplett neu aufbauen. Hoffentlich funktioniert das Ding dann.

    Grüße mal 🙂

    PS: Als nicht angemeldeter User muss man eine Spam-Protection umgehen, also bisher war da ja diese kleine Matheaufgabe zu lösen, das Feld dazu fehlt aber wohl seit der Umstellung.
    PPS: Sehr nettes neues Design übrigens.

    1. Hallo vogel,

      Ulrich Radig hat einen BTM-222 Dongle auch als SMD Projekt gefertigt.
      Er verwendet dieselbe Transistor Schaltung, allerdings mit etwas anderen Widerstandswerten. Vergleiche mal mit seiner Schaltung. Die LP kann man für 3€ in seinem Shop erwerben.

      Grüße Peter

  26. Hallo Peter,
    also ich hab nun mal wieder weiter getestet. Das USB-UART Interface scheint zu funktionieren, wenn ich da RX und TX brücke und mich verbinde bekomme ich immer das zurück was ich abschicke.
    Eine serielle Verbindung zum BT-Modul will aber einfach nich klappen. Wenn ich mich über Bluetooth selber damit verbinde blinkt inzwischen immerhin die rote LED wenn ich ihm Daten schicke. Hatte vergessen am Ende immer nen CR mitzuschicken.
    Aber antworten will der mir einfach nix.
    Hab da alles in SMD aufgebaut. Die ganzen Widerstände hab ich schon überprüft, die sind ok.
    Hab nur beim weiteren messen gemerkt, das ohne etwas angeschlossen zu haben zw. Versorgungspin un GND des Moduls ein Widerstand von 600 Ohm liegt. Woher auch immer der kommt. Am Wochenende werde ich dann mal alle Lötstellen nochmal überprüfen.
    Bin für alle anderen schlauen Einfälle aber dankbar. 😉

    Grüße

    1. Halo vogel,
      wenn der Echo Test klapt, sollte das Modul und die Anpaßschaltung soweit i.O. sein. Was hast du denn auf der UART Seite angeschlossen und wie? Wichtig sind die UART Einstellungen 19200,n,8,1 kein Handshake, UART-TTL Pegel kein RS232 Pegelwandler verwenden. Kannst du überprüfen ob dein UART Controller so eingestellt ist?
      Ich habe damals die UART Seite ebenfalls mit dem PC und einem UART USB Wandler kontrolliert. Damit kann man dann sehr einfach mit dem Terminalprogramm arbeiten und Einstellungen vornehmen.
      Was mir noch einfällt, über die UART Seite kommt man nicht in Kommando Modus, wenn bereits eine Bluetooth Verbindung besteht.
      Vielleicht hilft dir dieser Thread noch weiter.
      Grüße Peter

  27. Hallo ich schon wieder. 😉
    Hab nun noch mal ein bissel weiter getestet.
    Mir ist da auch noch was aufgefallen was das oben angesprchene Blinkverhalten des Moduls angeht. Die grüne LED an PIN 13 blinkt bei mir nach anlegen der Spannung gar nicht, und die rote an PIN 11 blinkt einmal kurz und danach 2 mal lang. Das wars dann. Kein weiteres blinken, selbst wenn ich mittels Bluetooth verbunden bin.

    Ein zweites mal Grüße

    1. Hallo vogel,

      das klingt schon komisch. Als ersten Test würde ich empfehlen RX und TX zu brücken und über ein Terminalprogramm die Verbindung testen (Echotest).

      Gruß Peter

  28. Hallo auch.
    Echt tolle Info hier, hab nur ein Problem.
    Hab das Ding nu so aufgebaut. Ich kann mich auch mittels Bluetooth dazu verbinden, aber dann läuft nix. Wenn ich direkt nen UART Controller dranhäng kann ich mich gar nich verbinden.
    Hab auch mal testweise RX und TX verdreht, aber es tut sich einfach nix. 🙁
    Jemand ne Idee?

    grüße

  29. Hallo David,

    eigentlich reicht es das Bluetooth Modul aufzubauen. Solange du keine Einstellungen (Baudrate etc.) ändern willst. Das geht nämlich nur über die UART Verbindung. Selbstverständlich kann man die Einstellungen später auch vom Microcontroller vornehmen lassen.

    Grüße Peter

  30. Hi.
    Ich finde den Artikel auch super.
    Hab aber eine frage.
    Ich Arbeite zuzeit mit Mikrocontroller und ISP in der Schule.
    Kann ich ohne weites deine Version eines Bluetooth Modul verwenden oder muss ich noch was dazu bauen?
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

  31. Hallo echt ein super Artikel
    ich denke daran so ein Modul zu bauen doch meine Frage ist ob man damit dann auch einen Asuro oder einen RP6 Steuern könnte würde mich echt über eine Antwort per Mail (angegeben) freuen.
    Also dann mach weiter so 😉

    Mit freundlichen Grüßen
    Julian Hengsteler

  32. Hallo,

    ich find den Artikel echt klasse, ich bin zurzeit auch auf Ideeensuche um so eine Bluetoothanbindung in mein Schulprojekt einzubinden.

    Wäre es möglich mit dem Verfasse des Blogs kontakt aufzunemen?
    (meine e-mail adresse ist angegeben)

    Mit freundlichen Grüßen
    Markus Voglmaier

  33. Ja, ich kann mich dem wirklich nur anschließen:

    Ein wirklicher gelungener Artikel nach dem man wirklich auch nachbauen kann. Hab nur leider grade keine Anwendung dafür. Muss mich mal wieder hinsetzten und was tun! 😀

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