Maker Faire Berlin 2015 – Nachlese

Die erste Maker Faire in Berlin ist zu Ende. Nach meinem persönlicher Eindruck war es ein voller Erfolg. Das schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr. Ok, um das Berliner Publikum zu begeistern, muss man schon einiges aufbieten, um das höchste Lob des Berliners zu erhalten (Kamma nich meckern, wa?).

Der Messestand war etwas kleiner als in Hannover. Das lag zum einen daran das die Tische einfach kleiner waren (120×80) und ich der alleinige Vertreter vom Roboternetz war.

CIMG3868.JPG CIMG3874.JPG

Ansonsten gab es die übliche Mischung aus Robotern, 3D-Drucker, Bastel Kits rund um Arduino und Raspberry Pi. Besonderes Highlight waren für mich die 3D Körper Scanner. So kann man sein Ebenbild in kurzer Zeit verewigen. Davon gab es gleich 2 Stück zum ausprobieren, beide basierend auf Kinect Sensoren. Seinen persönlichen 3D Scan gibt es dann zum Download (Freie Maker) bzw. per e-Mail (DIY 3D Personen Scanner)

CIMG3952.JPG

So sieht also mein Ebenbild in 3D aus. Irgendwie spooky.

3dscan

Beeindruckend für mich war auch der InMoov Torso, den ich zum ersten Mal in Aktion verfolgen konnte. Mit sehr guter Sprachausgabe und dazu passenden Mundbewegungen.

CIMG3888.JPG

Interessant auch die Kombination von herkömmlichen Lego Bausteinen mit 3D Druck Elementen, wie am Nachbarstand Schnelles 3D-Drucken für den Schulunterricht gezeigt wurde. Dabei geht es nicht darum, Lego Bausteine nachzudrucken, sondern den 3D Druck zu beschleunigen, in dem 3D Teile mit Lego kombiniert werden. Das spart Zeit und Geld. Bei dem Roboter z.B. sind Arme und Kopf mit 3D gedruckten Kugelgelenken versehen und damit frei beweglich.

CIMG3926.JPG

Auch sehr viel Kunsthandwerk von und für Hacksen. Meine Frau war ganz begeistert und schneiderte sich kurzerhand aus einer meiner alten Jeans mit Hilfe von Tante Nähte eine trendige Handtasche.

CIMG3959.JPG

Wenn es um Gold und Geschmeide ging, schaute man auch immer in fröhliche Gesichter.

CIMG3908.JPG

Auf einer kleinen Modenschau wurde der letzte Schrei an Maker Mode vorgestellt. Natürlich mit jeder Menge RGB LEDs die nicht mehr eingenäht werden, sondern einfach aufgebügelt.

CIMG3917.JPG CIMG3920.JPG

Zum Abschluss wurde der Roboternetz Stand völlig unerwartet noch mit einem Verdienstorden (Maker Faire Maker of Merit) ausgezeichnet.

CIMG3970.JPG

Wie immer hatte ich selbst viel zu wenig Zeit für einen ausgiebigen Rundgang, so sind mir bestimmt viele Highlights durch die Lappen gegangen. Bleibt zu hoffen, das sich die Maker Faire auch in Berlin etablieren kann. Die Location, der Postbahnhof am Ostbahnhof ist genau der richtige Ort dazu.

Die Organisation von Heise, bzw. dem Make Magazin war wie immer vorbildlich. Ein rundum gelungenes Event.

Hier noch das komplette Foto-Album:

Response code is 400

4 Replies to “Maker Faire Berlin 2015 – Nachlese”

  1. Das sieht auf jeden Fall nach einem klasse Event aus! Sollte ich die Zeit finden, werde ich sicherlich auch mal auf solch ein Event gehen. Stelle ich mir sehr spannend vor!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

drei × fünf =